Nicht zu vernachlässigen: Mobile Versionen von Webinhalten

Das Internet ist im Laufe der letzten Jahre zusehens immer mobiler geworden. Sehr viele Anwendungsfälle die früher wie selbstverständlich an einem lokalen PC vorgenommen wurden, werden heutzutage mittels Smartphone durchgeführt. Hier wird dann entweder auf mobile Versionen von Websites zurückgegriffen oder auf spezialisierte Apps.

So manch ein Webdesigner bzw. allgemein gesprochen Publisher von Onlineinhalten hat diese Entwicklung allerdings gründlich verschlafen: Schaut man sich das heutige Internet an, so findet man nach wie vor eine Reihe von Seiten die nicht für das mobile Web ausgelegt sind. Im Folgenden einige Beispiele:

1. Webshops

Es gibt noch durchaus einige Webshops, die nicht für den mobilen Betrieb optimiert sind. Dies macht sich beim Besuch eines solchen Onlineshops mit dem Smartphone durchaus schnell bemerkbar: Nicht alle Elemente des Shops sind auf einen Blick lesbar und man muss auf der Website ständig hin- und herscrollen um diese bedienen zu können. Auch kann es allgemein zu Darstellungsfehlern kommen. Der User verliert so schnell die Lust daran, seine Einkäufe im Shop zu tätigen. Für den Shopbetreiber kann das fehlen einer mobilen Website-Version also auf direktem Wege zum Umsatzeinbruch führen!

2. Browsergames

Ein weiteres Beispiel für die Notwendigkeit von Smartphone-Kompabilität sind Browsergames. Die für den Betrieb im Browser ausgelegten Computergames haben die Eigenart, meistens rund um die Uhr weiter zu laufen. Der Spieler hat hier also oftmals das Bedürfnis, sich in regelmäßigen Zeitabständen in seinen Spielstand einzuloggen und nach dem Rechten zu sehen. Viele Browsergame-Publisher arbeiten also daran, ihr Spiel mobil anzupassen oder auch abgespeckte Smartphone-Apps herauszubringen. Das man also qualifizierter Entwickler in diesem Bereich sogar recht einfach Karriere machen kann, erfährt man unter anderem hier.

3. Firmen-Websites

Auch Webvisitenkarten oder Firmen-Websites sollten nicht vernachlässigt werden, was ihre mobile Darstellung angeht. Mobil werden entsprechende Seiten oftmals dann angesurft, wenn man sich ein interessierter Kunde auf die Schnelle einen Eindruck verschaffen möchte. Kommt es dann zu einer Fehlerhaften Darstellung, so ist des natürlich schlecht.

Fazit: Eine neuen Disziplin für Webdesigner

Die drei genannten Beispiele für die Notwendigkeit mobiler Website-Optimierung zeigen deutlich, dass diese inzwischen mit zu den Grunddisziplinen eines guten Webdesigns gehört. Webdesign insgesamt wird dadurch immer komplexer. Schließlich muss sich der Ersteller von Websits bereits um Dinge wie Onpage SEO, Keyword Relevanz, Barrierefreiheit oder Browserkombalilität kümmern. Das alles in Einklang mit einer sauberen mobilen Version zu bringen ist sicherlich eine Herausforderung.